Veröffentlicht am April 6, 2008 von sandee80
Sei ruhig!!!! Schweig einfach!!!! Siehst du denn nicht, dass ich genug habe??? Warum machst du weiter wie ein gekränktes Kind? Hat man dir die natürlichen Grenzen der Kommunikation nicht gezeigt??? Warum stellst du DEINEN persönlichen Blickwinkel als die reine Wahrheit hin? Du bist kein Guru und hast auch nicht von der Erleuchtung profitiert.
Ich weiß, es ist nur dein überspieltes Selbstbewusstsein. Aber damit verletzt du andere, Menschen, die dich gern haben… Ich weiß auch, dass du keine wahren Freunde hast, und das wundert mich nicht. Du bist so voller Fehler, und das weißt du auch. Das ist auch der Grund, weshalb du immer nur von anderen Menschen erzählst und nur selten von dir selbst. Das ist auch der Grund, weshalb du über andere herziehst – du willst nämlich besser dastehen. Was du nicht verstanden hast, ist, dass wir alle nicht perfekt sind, wir sind alle so unvollkommen. Aber wir akzeptieren uns, wir laufen nicht sturköpfig gegeneinander, wir helfen uns gegenseitig. Hilfe bedeutet nun mal nicht, sich aufzuführen wie ein Besserwisser, wie ein Lehrmeister, der allen sagen muss wie sie ihr Leben zu leben haben. Denn das macht auch keiner bei dir, oder hast du das noch gar nicht gemerkt???
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Veröffentlicht am April 1, 2008 von sandee80
Du bist mein Freund wenn ich dir uneingeschränkt vertrauen kann; Wenn ich mich auf dich verlassen kann; Wenn ich mit dir über alles reden kann; Wenn du mir nicht in den Rücken fällst; Wenn ich bereit bin, uneingeschränkt zu dir zu stehen, dich vor anderen zu verteidigen, auch wenn ich weiß, dass du im Unrecht bist.
Ich schätze dich um deinetwillen. Ich stelle mich nicht über dich. Ich denke über dich nach, ohne dich zu verurteilen.
Bei mir kannst du dich fallen lassen. Ich fange dich auf. Ich schenke dir einen sicheren, geschützten Ort. Du kannst hier bleiben solange du willst.
P.S. Findet ihr nicht, dass sich manche mit diesem Wort bloß schmücken?
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Veröffentlicht am März 31, 2008 von sandee80
Die Lüge, eine süße Verführung, eine süße Versuchung, eine Verbündete.
Die Lüge gibt es in unterschiedlichen Formen. Als gesellschaftlich verabscheute, verbrecherische Lüge, zum Beispiel. Oder als gesellschaftlich erwünschte soziale Lüge. Oder als gesellschaftlich tolerierte Notlüge. Die Selbstlüge hat, wie ich finde, ihre eigene distinkte Rolle, da sie meist auf die eigene Existenz gerichtet ist.
Sich selbst und anderen etwas vorzumachen, ist das vielleicht angeboren? Vielleicht brauchen wir diesen Schutz vor schmerzlicher Selbsterkenntnis, oder vielleicht auch die Illusion von einer subjektiv besseren Welt, in der unser Wille öfter als Sieger vom Platz geht. Eine Selbstlüge aufzubauen erfordert doch eigentlich immer die Kenntnis über die Wahrheit.
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Veröffentlicht am März 27, 2008 von sandee80
„Aller Anfang ist schwer“ heißt es. Doch was bedeutet überhaupt wenn man etwas neu beginnt? Und ist der Neuanfang vielleicht eine Illusion?
Jedenfalls bewegt man sich; Zeit und Raum erscheinen in unser Bewusstsein wie zuverlässige Konstanten. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind für unser Empfinden klar definiert. Es gibt eine Abfolge an Ereignissen, die sich katalogisieren lassen. Wenn man also subjektiv etwas „neu beginnt“ schließt man etwas aus der Vergangenheit in der Gegenwart ab, um in ihr oder in der Zukunft dafür etwas Neues zu beginnen.
Lässt man sich darauf ein, verfolgt man ein Ziel, ein Ideal, manchmal noch Schleierhaftes und manchmal lässt man sich einfach überrollen oder wird überrollt. Woran sich ein Neubeginn messen lässt, ist mit Sicherheit die Veränderung; eine davor noch unbekannte Freundin oder unbekannte Verhasste. Erscheint uns die Veränderung freundschaftlich gesinnt, haben wir den Eindruck, dass die Handlungen auf jeden Fall auf diese bestimmte Art und Weise passieren mussten. Ist die Veränderung allerdings eine Verhasste, fangen wir an uns zu fragen ob die Alternativen B, C und D nicht sinnvoller gewesen wären. Welchen Eindruck wir haben ist überhaupt nicht von Bedeutung, denn Tatsachen ungeschehen zu machen ginge theoretisch nur, wenn man die Zeit „zurückdrehen“ könnte.
Gibt es dann überhaupt „den Neuanfang“, oder ist jede Tat nur eine Folge aus einer Wirkung, die wiederum eine Wirkung zur Folge haben wird? Dann wäre jeder Neuanfang seit dem Urknall ein Gefangener und wir ebenfalls.
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Veröffentlicht am März 24, 2008 von sandee80
Ich frage mich immer öfter, welche Rolle die Arbeit, im Sinne von Beruf mit Entlohnung, im Leben eines Menschen einnehmen kann und soll? Natürlich gibt es nicht DIE ideale Lösung und die Meinungen können – und sollen – stark variieren. Jeder soll für sich entscheiden, welchen Wert die Arbeit einnimmt und ob der Lohn auch wirklich zur Deckung der eigenen Bedürfnisse lohnt.
Arbeit ist längst nicht mehr selbstzweckgebunden. In unserer Luxusgesellschaft geht es mitunter um Prestige und Statussymbole, die man sich durch Lohn leisten muss. Aus diesem Grund sehen einige den Sinn der Arbeit nur noch in der Entlohnung; das Leben wird somit zur Sinnlosigkeit degradiert. Wehmütig aber blicklos wird versucht diese Lücke auszugleichen, dem Leben einen Sinn zu geben. Der Sinn lässt sich abermals in der Arbeit finden. Denn es besteht längst eine auf Kapital basierte Abhängigkeit zwischen dem Individuum und seiner Arbeit. Alle durch Werbung künstlich erzeugten Bedürfnisse wollen gedeckt werden; und alle künstlich erzeugten Normen der Gesellschaft wollen erfüllt werden. Es gibt dafür sogar ein stichfestes Argument: Das schafft Arbeitsplätze.
Das Glück bleibt vermutlich auf der Strecke. Fragt man die Workaholics danach, antworten sie im PR-Berater-Deutsch. Es ist ja derweil chic geworden, alles positiv darzustellen. Es gibt keine Probleme mehr, es gibt nur noch „Sachverhalte.“ Damit löscht man die Angreifbarkeit aus. Und beraubt sich zuweilen der Erkenntnis, dass es Mut zur Veränderung der Schein-Notwendigkeit bedarf.
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